Mulderadweg: Abwechslungsreiche Landschaft auf fast 400 km

Der Mulderadweg verläuft durch Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er begleitet in seinem Verlauf die Mulde – einen Nebenfluss der Elbe. Der Radweg besteht aus drei Teilrouten: Die Vereinigte Mulde (von Dessau nach Sermuth), die Zwickauer Mulde (von Sermuth nach Muldenberg) und die Freiberger Mulde (von Sermuth nach Holzhau).

Insgesamt ist der Mulderadweg rund 400 km lang. Unterwegs öffnet sich Radfahrern die Möglichkeit, in verschiedenen Orten einzukehren und sie zu erkunden. Auch Burgen und Schlösser, die sich in der Nähe der Mulde befinden, können zum Teil ebenfalls besichtigt werden.

Darüber hinaus hat der Mulderadweg eine sehr abwechslungsreiche Landschaft zu bieten. Abschnitte des Wegs führen am Fluss entlang, der zum Teil mit einer reichen Flora beschenkt ist. Auch Heide, Hügelland und bergige Abschnitte hat der Mulderadweg zu bieten – immerhin erstreckt er sich bis ins Erzgebirge. Da es sich bei der Mulde um einen Nebenfluss der Elbe handelt, ist auch das Flusstal der Elbe oft nicht weit entfernt.

Der Mulderadweg besitzt einige anspruchsvolle Streckenabschnitte und ist deshalb nur eingeschränkt für unerfahrene Radfahrer geeignet. Das gilt vor allem für den Abschnitt Zwickauer Mulde. Ab Zwickau wird der Weg jedoch ein wenig einfacher. Die Vereinigte Mulde ist für Radfahrer, die nicht allzu sportlich sind oder schon lange nicht mehr mit dem Zweirad unterwegs waren, noch am ehesten geeignet.

Trotz seines Namens stellt er keinen reinen Radweg dar, sondern einen Radwanderweg. Radfahrer begegnen auf der Strecke dementsprechend gelegentlich auch Wanderern, die zu Fuß unterwegs sind.

Je nach Startpunkt ist die Anreise zum Mulderadweg auch mit der Bahn möglich. Viele der Orte, die am Radweg liegen, sind gut mit dem Zug zu erreichen. Auch Fahrräder lassen sich mit der Bahn in der Regel transportieren. Hierfür ist eine entsprechende Planung im Voraus notwendig.

Der Mulderadweg im Erzgebirge